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Fährtenlehrgang 2010

Hallo Freunde, ich durfte mit meiner Enkeltochter Alegra und meinem Frauchen am Sonntag den 24.10. nach Ergoldsbach zum Hundesportclub fahren. Am 25.10. fing der Fährtenlehrgang mit Bernd Föry und Melanie Krüger an. Die beiden sind mit ihren Hunden (Malinois) schon bei großen Ausscheidungen wie z.B. Deutsche und Weltmeisterschaft für Fährtenhunde erfolgreich gestartet. Frauchen traf viele Doggenfreunde mit ihren Hunden. Frauchen hatte nur Alegra für den Lehrgang gemeldet, ich durfte nur mit, da zuhause meine beiden Bullyfreundinnen Arielle und Anuschka läufig waren und mir total den Kopf verdrehen. Ehrlich, ich war ganz schön ko, den ganzen Tag den guten Duft in der Nase und nichts durfte "passieren". Während der dreistündigen Autofahrt mit dem Wohnwagen schlief ich mich erstmal aus, natürlich im Auto. Frauchen machte mit uns noch einen langen Spaziergang bevor wir es uns im Wohnwagen gemütlich machten. Der Montag begann mit der interessanten Theorie, nach einem leckeren Mittagessen -Gitti und Co verwöhnten die Teilnehmer 5 Tage lang - ging es dann auf eine Wiese. Neben 7 Doggen nahmen noch ein 5 monatiger Malinois und eine 2 jährige Hovawarthündin, die schon 100 Punkte bei der FP1 bekommen hatte, teil. Alegra war mit ihren 7 Monaten die jüngste Dogge, dennoch meinte Bernd Föry, dass sie sich garnicht so dumm anstellt und anstrengt die Spur zu lesen, da strahlte Frauchen. Ich war zu diesem Zeitpunkt nur Zuschauer  bzw. musste im Auto bleiben. Sonja war mit Kim und Wasko dabei. Kim bekam natürlich eine lange Fährte, die sie meisterhaft suchte. Mit Alegra wurden erstmal Abgänge geübt. Am Dienstag morgen ab 9.00 Uhr gings wieder zum Fährtengelände. Melanie und Bernd arbeiteten gewissenhaft mit den Hunden, die ersten kleinen Erfolge stellten sich ein. Mittwoch vormittag war nochmal Theorie und am nachmittag gings wieder ins Gelände. Alegra durfte neben den Abgängen auch eine Spur suchen, mit vielen Leckerlies, sie hat es mir später erzählt. Ich war ein bisschen neidisch, sie durfte arbeiten und ich? Ich glaube, Frauchen kann Gedanken lesen, sie meldete mich für die letzten drei Tage noch zum Lehrgang an. Ich habe vor drei Jahren beim Wochenlehrgang des AEAS am Fährtenunterricht teilgenommen, bzw. meine allerersten Schritte gemacht, damals hat Frauchen für mich noch Rindfleischkügelchen gemacht und auf der Fährte ausgelegt, ***grins***. Bernd und Melanie lachten, als sie davon hörten. Die heutige Fährte war mit Fertigfutter eingedunkt in Naßfutter gespickt, mmmhh lecker wars, da lohnte es, dass man sich anstrengt. Donnerstag und Freitag wurde die Fährte mit Winkeln gelegt, ich arbeitet die Spur sauber aus. Mein Frauchen freute sich und ich mich mit ihr. Ich muss ihr ja nicht sagen, dass es mir ums Futter ging das ausgelegt wurde. Samstag gings wieder nach Hause und Sonntag vormittag bei uns auf die Wiese. Frauchen hat es wieder erwischt, sie will mit uns Hunden wieder mehr arbeiten, besonders mit mir und Alegra in der Fährtenarbeit. Heute kam noch Ernst mit seinem Bully vorbei und hat mich beim Fährten fotografiert. Der Bully Bruno hat auch eine Fährte gesucht, boah, der war richtig gut, ich ahne schon, dass Frauchen mit Engelchen und Anuschka auch Fährten laufen will. Ich lasse mich überraschen, ich denke, den Beiden macht das Suchen bestimmt auch Spaß.  Es grüßt euch Eminem.

sieht doch gut aus - oder?

 

Weltsiegerschau 2010

 

Hallo Freunde, endlich hat Frauchen Zeit meinen Bericht von der Weltsiegerschau zu schreiben. Am 24.06. durfte ich mit Frauchen zur Arbeit fahren, bewachte ihr Auto in der Zeit, wo sie für mich mein Futter verdiente. 25.06. gegen 6 Uhr morgens fuhren wir Richtung Norden, musste doch noch meine Kinder bei Quentchen besuchen, unter www.aus-dinas-traum.de könnt ihr sie auch bewundern. Unterwegs habe ich mit Frauchen einen schönen Waldspaziergang gemacht, am nachmittag sind wir in Sandbostel angekommen. Große Freude bei den Zweibeinern und bei Quentchen, der Mutter meiner Kinder, dann kam noch Violett meine Tochter und die hübsche gefleckte Ginni. Ich konnte mich während der Fahrt ausruhen und war jetzt top drauf. Toben auf dem schönen Rasen mit Violett und Ginni war angesagt und dann sah ich sie, meine 8 Kinder und stellt euch vor, Quentchen gestattete, daß ich meine Kinder beschnuppern darf, im Gegenteil, sie meinte jetzt bin ich da, da solle ich mich auch um meine Kinder kümmern. Die Zweibeiner nahmen mir die Pflege und das knuddeln der Babys ab. Frauchens Schuhbänder fand mein Nachwuchs sehr interessant, sie band gar keine Schleifen mehr, war eh umsonst. Samstags vormittag kamen Welpeninteressenten, die musste ich mir natürlich genau ansehen - oder sie mich. Conen wird bei Ihnen wohnen, sie haben sich über das Wesen und die Haltung der Deutschen Dogge  ausführlich informiert, das finde ich gut, außerdem haben sie bei Angelika - der Züchterin - immer ein offenes Ohr, wenn es um meine Kinder geht. Gegen mittag sind wir dann Richtung Hanerau Hademarschen gestartet, zu meinem Sohn Xavier, mit im Boot Violett, sie soll auch ausgestellt werden. Die Fahrt verlief bis Hamburg problemlos, in der Verkehrsdurchsage sagten sie 10km Stau vor dem Elbtunnel, oje, bei der Wärme auch noch Stau. Wir entschlossen uns über die Elbbrücken zu fahren, mitten durch Hamburg. „Hamburg Harley Days 2010“  war auch, Motorräder über Motorräder waren zu sehen. Bei Xavier angekommen, habe ich meinen eigenen Garten bekommen, denn Xavier wollte ich erstmal zurechtweisen, das haben die Zweibeiner verhindert. Frauchen meinte, ich wäre ein Macho. Daniela verwöhnte die Zweibeiner mit leckerem Grillgut und die Vierbeiner mit frischem Wasser -- etwas ungerecht - oder was meint ihr? Plötzlich Aufbruch, es wird nicht übernachtet wir fahren los nach Dänemark. Um 1.00 Uhr morgens waren wir vor dem Ausstellungsgelände angekommen. Bei angenehmen Temperaturen machten wir noch einen Spaziergang am Ausstellungsgelände, der Pförtner war sehr freundlich und wir durften auf das Gelände und konnten unsere Ringe, die im Freigelände waren in Ruhe suchen. Violett und ich haben gut geschlafen, die Zweibeiner? Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung heisst es doch, bei uns allerdings nicht. Aufbruch zum Ausstellungsgelände, wie roch es da gut, soviele Hunde und Leute mit Hundeboxen aus denen es bellte. Anstellen vorm Eingang, vor mir eine toll richende Hündin und ich durfte nicht hin, schnief. Der Eingang war problemlos, ohne Impfpasskontrolle!, wir gingen schnurstracks zu unseren Ringen. Parkgebühr mussten wir keine zahlen, dafür den Katalog, bei 90 Euro Meldegebühr sollte der eigentlich dabei sein. Andere Länder, andere Sitten. Frauchen baute ihren Pavillon so auf, dass die drei Ringe wo die Doggen gerichtet wurden gut zu übersehen war. Als erstes startete ich - die Startaufstellung war sehr gewöhnungsbedürftig, Jüngstenklasse, Championklasse, Jugendklasse, Zwischen und Offene Klasse - 10 schwarze und gefleckte Rüden waren in der Championklasse gemeldet. Ich bekam ein Vorzüglich 2, gleich nach dem gefleckten Weltsieger. Frauchen freute sich ganz toll. Ich habe mich auch angestrengt und mich von meiner besten Seite  gezeigt, Betti meine Vorführerin machte das beste aus mir. Violett bekam ein sehr gut und Xavier ein gut. Schriftliche Bewertungen gab es keine. Auf dem Ausstellungsgelände gab es keine Verpflegungsstände - da könnten die Dänen von uns lernen, der Umsatz hätte bestimmt um einiges gesteigert werden können - wir brachen bald auf um wieder gen Deutschland zu fahren. Am Abend, waren meine Freundinnen wieder um mich, wir machten den Garten unsicher. Montag morgen war der große Abschied von Quentchen und Co., am Spätnachmittag waren wir wieder zuhause.

da seht ihr mich mit meiner First class Vorführerin

und heimliche Verehrerin BETTI